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Glaucoma

Welsh Terrier Xmas hat sich lange überlegt, ob wir dieses nicht gerade beschauliche Thema auf unserer Website aufgreifen sollen. Da Glaucoma jedoch eine typische Welsh Terrier Erkrankung ist, die zur Erblindung des Hundes führt, haben wir uns letztlich als indirekt Betroffene entschlossen, dies doch zu tun, weil wir mit dazu beitragen wollen, über diese heimtückische Krankheit zu informieren und ggf. zu helfen (doch dazu später). Da Ascott, unser Titelheld der Story 1, von Glaucoma heimgesucht wurde, haben wir seinerzeit um Hilfe und Ratschläge in Amerika nachgesucht und leider erst jetzt eine Antwort bekommen. Aber lassen Sie uns das Problem chronologisch angehen.

 

Was ist Glaucoma?

 

Da wir keine Veterinärmediziner sind, versuchen wir die Krankheit allgemein verständlich darzustellen. Glaucoma ist ein Zustand im Augeninneren, bei dem sich der Augeninnendruck des Hundes so stark erhöht, bis er nicht mehr sehen kann. Ist erst einmal ein Auge davon betroffen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass auch das andere daran erkrankt. Glaucoma ist eine der Hauptursachen für die Erblindung von Hunden, zurückzuführen auf einen Drainagedefekt, der die produzierte Augenflüssigkeit nicht richtig abführt. Insbesondere davon betroffen sind die Rasse der Beagle, der Bassets und der Welsh Terrier. Bei diesen hat man inzwischen herausgefunden, dass die Erkrankung vererbbar ist und somit in der Zucht dieser Rassen zu einer großen Gefahr wird. Die Krankheit bricht bei Welsh Terriern meist zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr aus. 

 

Wie äußert sich die Krankheit?

 

Deutliche Hinweise auf diese Erkrankung sind stark gerötete Augen, vermehrte Tränenabsonderung, verstärkte Sensibilität oder vergrößerte Augen. Wenn sich der Augendruck erhöht, kann sich die Pupille erweitern und die Cornea wolkig erscheinen. Im Frühstadium kann das Auge glasig wirken und die Pupille erweitert, als brauche sie mehr Licht. Spätestens nun sollte man ärztlichen Rat einholen und ggf. eine Untersuchung einleiten. Wenn der Augendruck über den normalen Standard steigt, kann ein Abriss der Augenlinse erfolgen, die nun frei im Auge schwebt und die Cornea ernsthaft verletzen kann. Ist erst einmal die Retina zerstört and das Sehvermögen verloren, dann gibt es folgende Möglichkeiten zur weiteren Vorgehensweise: 
- Das Ziel jeder Behandlung ist zunächst einmal, die verursachten Schmerzen des nun unbrauchbaren Auges zu lindern. 
- Eine medikamentöse Flüssigkeit sollte ins Auge getropft werden, das die vermehrte Produktion der Augenflüssigkeit stoppt. 
- Das Auge entfernen und die Augenlider zunähen oder das Auge entfernen und z.B. mit einer Glasaugenprothese ersetzen. Hierbei kann es jedoch Probleme durch Infektionen geben. 
- DandieOnline machte uns in diesem Zusammenhang noch auf eine andere Möglichkeit aufmerksam, die erfolgreich im Klinikum Duisburg praktiziert wurde. Dabei wurde das Auge quasi von innen ausgeschält und als Pupille ein schwarzer Gummiball hintergesetzt. Die Kosten dafür sind ca. 200,- bis 300,- DM höher als ein Glasauge.
Heilchancen dieses unabänderlichen Problems gibt es momentan nicht.

 

Hilfe

 

Die University of Missouri hat kürzlich ein Projekt gestartet, um die Gene dieser vererbbaren Glaucomaerkrankung zu erforschen und benötigt deshalb Mithilfe bei diesem Forschungsprojekt in Form von Blutproben infizierter Welsh Terrier. Ansprechpartner an der Universität ist Liz Hansen (Coordinator of Veterinary Information), die sich bereit erklärt hat, entsprechende Unterlagen bei Kontaktaufnahme betroffenen und hilfesuchenden Haltern und Züchtern zuzusenden. Zur Kontaktaufnahme kann man ihr Büro erreichen unter :
Office: (573) 884-3712
Fax: (573) 884-5414
oder aber die entsprechenden Formblätter und Fragebögen herunterladen auf der University of Missouri Canine Epilepsy Network Site.
Denken Sie daran, dass Ihre Mithilfe bei dieser sehr wichtigen Studie mit dazu beitragen kann, diese heimtückische Glaucomaerkrankung auszurotten, wenn es gelingt, anhand einer DNA Analyse den Verursacher festzustellen.

 

Hier der Originalbrief des Welsh Terrier Club of America, der dieses Projekt unterstützt.

 

The University of Missouri has recently approached the Welsh TerrierClub of America regarding a glaucoma research project. They have been studying a family of Basset Hounds and have produced some encouraging preliminary results. The researchers are interested in seeing if they can duplicate the findings in other breeds. 

Ideally, the researchers are interested in blood samples from Welsh Terriers affected with glaucoma, normal siblings and parents. The directions for a sample collection and the necessary forms can be downloaded from the U. of MO Canine Epilepsy Network site at http://www.canine-epilepsy.net. Click on the “SampleSubmission” section on the left. The forms are generic and may be usedfor both projects. The most important ones are: 

1. Sample Handling – take this one to your veterinarian

2. Individual Dog Information plus a pedigree if available 

Liz Hansen, Coordinator of Veterinary Information, is willing to mail or fax the information to anyone who cannot or prefers not to download it. You may contact her at the 

University of Missouri: 

Office: (573)884-3712 

Fax: (573)884-5414 

e-mail: HansenL@missouri.edu 

Please take the time to participate in this all-important study. A blood sample from your affected Welsh will provide the necessary DNA. When the researchers finally isolate the gene responsible for glaucoma in the Welsh Terrier, this dreaded disease can be eradicated. The future health and welfare of the breed depends on projects like this one. Your efforts are appreciated on behalf of all Welsh Terriers and Welsh Terrier breeders. Thank you.

Diane Guida 

WTCA Health Committee chairperson

Thank you for your help, 

Dean Knudson

 

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